Der Verein setzt sich für eine feministisch intersektionale Geburtshilfe in Österreich ein. Unser Ziel ist es, gesellschaftliche Ungleichheiten und Diskriminierungen rund um Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Elternschaft sichtbar zu machen – und ihnen aktiv etwas entgegenzusetzen. Wir knüpfen an das Konzept der reproduktiven Gerechtigkeit (reproductive justice) an, welches 1994 das erste Mal aufkam und von Schwarzen Aktivist*innen in den USA im Zuge der Gesundheitsbewegung definiert wurde. 

Geburt ist ein tiefgreifender körperlicher, emotionaler und sozialer Prozess. Doch zu oft sind Menschen, die gebären oder in der Geburtshilfe tätig sind, mit struktureller Gewalt, Rassismus, Sexismus, Transfeindlichkeit, Klassismus, Dick_Fettfeindlichkeit oder Ableismus konfrontiert. 

Wir verstehen Geburtshilfe als politischen Ort, an dem sich gesellschaftliche Machtverhältnisse widerspiegeln. Wir wollen Geburtshilfe gewaltfrei und diskriminierungssensibler, vielfältiger und selbstbestimmter gestalten.

Unser Verein bringt Menschen zusammen, die gemeinsam für eine gerechtere Geburtshilfe arbeiten wollen: Hebammen, Doulas, Ärzt*innen, geburtshilflich Engagierte sowie Betroffene und Aktivist*innen.

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